Aix-en-Provence

Mehr als 25 % der Bewohner sind hier Studenten, die Stadt versprüht mediterranes Lebensgefühl und jugendliches Flair. Und zieht damit auch jede Menge Besucher an, die auf dem Cours Mirabeau und in der Altstadt flanieren.

Die Universitätsstadt liegt eine halbe Autostunde nördlich von Marseille und ist von dort mit Bus und Bahn im Halbstundentakt sehr gut zu erreichen. Bahnhof und Busbahnhof liegen zental am Rand der Altstadt. Für Stadtbusse und die Umbegung eignet sich die Seite Aix-en-Bus auf Französisch und Englisch sehr gut.

Ebenso gibt es einen TGV Bahnhof, der per Shuttlebus mit dem Stadtzentrum verbunden ist.
Seit 2012 kann man von Frankfurt am Main aus mit dem TGV direkt in siebeneinhalb Stunden nach Aix-en-Provence und weiter nach Marseille fahren. Abfahrt in Frankfurt ist gegen 14:00 Uhr, Ankunft in Aix-en-Provence gegen 21:30 Uhr.

Der Aéroport Marseille Provence (Link ist oben rechts auch auf Englisch umschaltbar) in Marignane ist ebenfalls mit einem Shuttlebus in 30 Minuten mit der Stadt verbunden. Flugverbindungen kann man -> hier suchen.

An Hotels herrscht kein Mangel, in der Altstadt sind diese etwas teurer als außerhalb, wir waren im September 2014 im Hôtel du Globe für knappe 90 € im Doppelzimmer. Das Hotel kann ich vor allem wegen seine zentralen Lage am Cours Sextius direkt am Rand der Altstadt empfehlen und es verdient locker einen Stern mehr. Etwas preiswertere Unterkünfte findet man zum Beispiel ->hier.

Aix-en-Provence - Hôtel du Globe

Hôtel du Globe

Die beste Reisezeit für die Provence sind Frühling und Herbst. Ich selbst bin gerade bei schönem Wetter kein großer Museumsbesucher. Wer sich aber dafür interessiert, dem kann ich diesen ersten Überblick empfehlen. Insbesondere sind natürlich die drei Orte zu Ehren von Paul Cézanne zu nennen, das Atelier de Cézanne, die Bastide du Jas de Bouffan und das Carrières de Bibêmus, welche zusammen für 12 € Eintritt zu besichtigen sind. Mit dem Pass Aix-Pays d’Aix für 2 € kann man viele Museen und Sehenswürdigkeiten zum halben Preis besuchen.

Einen Stadtplan von Aix-en-Provence gibt es hier. In der Altstadt lässt sich alles sehr gut zu Fuß erreichen. Über die Stadt verteilt gibt es Infopoints und für Frankophile auch einen Monument Tracker für das Smartphone, mit dem man auf viele wichtige und nützliche Informationen zugreifen kann.

In der verkehrsberuhigten Altstadt ist das Flanieren quasi ein Muss, zum Beispiel entlang der 10 Plätze und Brunnen der Stadt. Auf dem Weg laden die zahlreichen Cafés und Bars dann zum Sitzen und Schauen ein.

Als Einstieg kann die Place de la Rotonde dienen.

Aix-en-Provence - Place de la Rotonde

Place de la Rotonde

Von dort kann man dann über den Cours Mirabeau spazieren.

Aix-en-Provence - Cours Mirabeau

Cours Mirabeau – Fontaine d’eau chaude

Die Place des Cardeurs kann ich wegen ihrer Restaurants, vor allem aber wegen der guten Bars mit Live Musik für den Abend empfehlen. Früher griff hier auch mal Joan Baez als Gast spontan zur Gitarre, heute sind es vor allem junge Studentinnen und Studenten. Manche kommen mit ihren Coverversionen schon ein wenig an die amerikanische Singer-Songwriterin heran, andere – noch – nicht.

Aix-en-Provence - Place des Cardeurs

Place des Cardeurs

Essen kann man hier natürlich ebenfalls sehr gut, ich kann das Maison des Fondues genauso empfehlen wie das Bangkok, welches unseren internationalen Pad Krapau Test mit Bravour bestand.

Aix-en-Provence - Restaurant Thailandäise

Restaurant thaïlandais

(c) Joe 2014



Beitrag teilen auf:
Facebooktwittergoogle_plusby feather

Ein Gedanke zu „Aix-en-Provence

  1. Maggie

    Hallo Joe,

    erinnerst Du Dich: 1990 waren wir zusammen in Aix und saßen an der Place des Cardeurs, leider nur fast entspannt, da unsere Unterkunft für abends noch nicht ganz klar war. Aber Du hast alles gut hingekriegt, während ich mit A. durch die Altstadt auf Entdeckungstour ging. Alles ganz zauberhaft!

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.