La Mercè und mehr – Barcelona im September

Der September ist die perfekte Reisezeit für Barcelona. Die Tage sind warm, aber nicht mehr heiß und die Nächte mild. Das ist ideales Wetter um die Stadt zu besichtigen, den Stadtstrand zu genießen und das Nachtleben zu erkunden. Vom 18. bis 24. September findet das größte Fest dort statt, das Mercè Barcelona Fest. Nimm Dir einfach diese Woche Zeit, um die katalanische Metropole entspannt zu genießen.

Meine Highlights 2015 waren das La Mercè Fest, die Sagrada Familia, die Parks und der Strand, die Gassen abseits der Rambla, natürlich Essen und Trinken, der Palau National und der Font Màgic sowie der Palau Güell.
Die praktischen Tipps zu Barcelona gibt es hier.

La Mercè Fest

Im September ist ganz Barcelona ein Fest. Das Fest heißt Mercè, findet in der Woche bis zum 24. September statt und verwandelt vor allem die Plaça St. Jaume und die Plaça Nova vor der Kathedrale in Freilichtbühnen mit Kultur und Party.

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Freiluftkonzert vor der Kathedrale

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Hauptbühne auf der Plaça St. Jaume

Aber auch auf der Rambla und der Via Laietana, alles in der Altstadt, dem Barri Gòtic gelegen, gibt es Veranstaltungen.

Abgehalten wird das Fest zu Ehren der gleichnamigen Stadtpatronin von Barcelona. Es verabschiedet den Sommer und begrüßt den Herbst.
Die Hauptattraktionen sind die Menschentürme, die Parade die Riesen und die Correfoc-Feuervorführung.

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Menschenturm auf der Plaça St. Jaume

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Menschenturm auf der Plaça St. Jaume

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Parade der Riesen durch die Carrer Jaume

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Parade der Riesen

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Spielmannszug auf der Parade der Riesen

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Parade der Riesen

Eine Woche vor den Regionalwahlen 2015 nutzten die stolzen Katalanen das Fest auch als Werbeveranstaltung für eine angestrebte Unabhängigkeit von Spanien. Die Wahl selbst, welche kein explizites Referendum zur Unabhängigkeit war, lieferte den Separatisten im katalonischen Parlament von Barcelona 2015 zwar die Mehrheit der Sitze, jedoch keine Mehrheit der Wahlberechtigten.

So scheint der Rückschritt in die mittelalterliche Kleinstaaterei auch hier glücklicherweise nicht zu funktionieren. Ach ja, und in der EU möchten die katalanischen Separatisten dann aber schon bleiben und auch den Euro behalten. Ich denke nicht, dass wir in Europa noch einen rosinenpickenden Zwergstaat mit Stimmrecht brauchen, zumal 40 Jahre nach dem Ende der Frankodiktatur auch Katalonien weitgehende kulturelle Autonomie genießt.
Und jetzt mal ganz im Ernst: Gegen wen sollte denn dann der allgegenwärtige FC Barcelona spielen?

IMG_4433Es bliebe dann ja nur noch das Stadtduell mit Espanyol übrig.

La Sagrada Familia

Seit dem 19. März 1882 befindet sich die bis heute unvollendete Kathedrale im Bau, was man auch von außen deutlich an den Baukränen erkennt.

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Sagrada Familia

Das sind bis heute also 133 Jahre, da kann sich der Berliner Hauptstadtflughafen getrost noch etwas Zeit lassen. Die Fertigstellung der „Sühnekirche der Heiligen Familie“ soll im Jahr 2026, dem 100sten Todesjahr ihres in ihr beerdigten Architekten Antonio Gaudi erfolgen.
BER wird dann also voraussichtlich so um das Jahr 2150 in Betrieb genommen …

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Gestalterer Türflügel der Sagrada Familia

Aber warum kommt kein Tourist in Barcelona an dem unvollendeten Gotteshaus vorbei? Natürlich ist es auch der Stempel Weltkulturerbe, den Teile der Sagrada Familia seit 2005 tragen.
Aber meine persönliche Antwort lautet: Natur und Licht. Das unterscheidet die Sagrada Familia von den vielen anderen Kathedralen, die ich schon gesehen habe. Gaudi war ein ebenso tief gläubiger wie sehr naturverbundener Mensch. Die von ihm entworfene Basilika zitiert daher die Natur in zahlreichen architektonischen Details, wie zum Beispiel in den tragenden Säulen, die Bäumen nachempfunden sind oder in der Gestaltung der Türen, die fast lebendig wirken.

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Baumartige Säulen tragen die Kuppel in der Sagrada Familia

Und hier wird auch klar, dass es aber vor allem die hellste Kathedrale ist, in der ich je war. Die vielen farbigen Fenster lassen das Licht hinein und verleihen ihrem Innenraum ein im wahrsten Wortsinn strahlendes Antlitz.

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Lichtheller Innenraum der Sagrada Familia

Und so ganz nebenbei findet sich Im Museum der Sagrada Familia wohl auch die Inspiration für Peter Jacksons steinerne Argonauten im Herrn der Ringe.

IMG_4293Der Eintritt mit Audioguide kostet € 19,50, die Turmbesichtigung noch einmal € 4,50.
Tipp: Karten vorab online kaufen, da sich immer lange Schlangen an den Kassen bilden und nur eine bestimmte Anzahl Besucher gleichzeitig hinein gelassen wird.
Hin kommst Du mit den U-Bahnlinie L2 und L5, die Station heißt auch Sagrada Familia.

Die Parks

Fährst Du in eine Stadt um die Parks zu besuchen? Ich schon! Der Park Güell liegt hoch oben über der Stadt und verdankt seinen Namen dem Mäzen Eusebi Güell, mit dessen Geld schon wieder dieser Gaudi einen Park erschuf, dessen architektonische Elemente die vorhandene Natur einbeziehen und diese unterstreicht. Als hätte der Mann mit der Sagrada Familia nicht schon genug Arbeit am Hals gehabt. Dann hat er Herrn Guell auch noch ein Stadtpalais gebaut, aber dazu später.

Die Highlights des entspannten Park Güell sind seine schier endlos geschwungene Sitzbank, die Zona Monumental, in der sich weitere Kunstwerke Gaudis befinden, der Ausblick über die Stadt auf das Meer und nicht zuletzt seine herrlich entspannte Atmosphäre.

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Geschwungene Sitzbank im Park Güell

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Kinder- und Erwachsenenunterhaltung im Park Güell

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Steineren Bäume tragen echte Bäume

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Blick über Barcelona auf das Meer

Hin kommst Du ab der Plaça Cataluniya mit dem Bus Nr. 24 Richtung Carmel. Wo alle aussteigen geht es zum Park. Der Eintritt ist frei, die Zona Monumental kostet € 8 Eintritt.

Der Parc de la Ciutadella liegt unten in der Stadt und ist mit seinem phänomenalen Brunnen eine wohltuende Abwechslung zu den engen, mittelalterlichen Gassen. Einfach hingehen und entspannen. Damit das funktioniert, habe ich mich von den afrikanischen Amateurtrommlern allerdings fern gehalten. Die beste Zeit dort ist früh morgens.

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Monumentaler Brunnen im Parc de la Ciutadella

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Bootsteich im Parc de la Ciutadella

Auf dem Gelände fand 1888 die erste Weltausstellung in Barcelona statt. Diese führte unter anderem zum Durchbruch des katalanischen Jugendstils – dem Modernisme. Der den monumentalen Brunnen bewachende Drache stammt übrigens von einem jungen, aufstrebenden Architekten namens – na wer wohl – Gaudi. Hin kommst Du mit der U-Bahnlinie L4 oder der Tram T4 bis Ciutadella/Vila Olimpica, der Eintritt ist frei.

Links und rechts der Rambla

Natürlich ist die Rambla zwischen Kolumbusdenkmal und der Plaça Catalunya vor allem die Hauptstraße der Gaukler und Taschendiebe. Und je später der Abend, desto dunkler werden auch hier die Gestalten und desto zwielichtiger ihre Angebote.

Die überwiegend pakistanischen Bierverkäufer auf der Straße schließen die durch das stundenweise Verkaufsverbot von Alkohol in den kleinen Supermärkten entstehende Versorgungslücke mit eiskaltem Estrella ebenso flächendeckend wie zuverlässig. Und Estrella Damm ist definitiv trinkbar. Daneben bieten sie auch noch Rauch- und Schnupfwaren an und zählen damit noch zu den harmlosesten Nachtgestalten auf der Rambla.

Aber einmal muss man die Rambla rauf und runter laufen, sich das Treiben ansehen und seine Taschen gut verschlossen halten.

IMG_4178IMG_4180Von der Plaça Catalunya aus gesehen rechts der Rambla in El Raval trifft Halal auf Hipster. In dem von arabischen, afrikanischen und asiatischen Einwanderern geprägten Viertel finden sich auch zahlreiche preiswerte Hostels, Bars und Bodegas. Damit zieht das Viertel eher die jüngeren und kaufkraftschwächeren Besucher Barcelonas an. Das Schicksal der eher schmalen Geldbeutel teilen diese Touristen mit dem überwiegende Teil der Bewohner von El Raval selbst. Und gleichzeitig weht ein leicht morbider, aber romantisch-nostalgischer Hauch durch die engen Gassen.

IMG_4542IMG_4612Nobelrestaurants und Edelboutiquen finden sich zwar auch hier, sind aber in diesem geerdeten und sehr lebendigen Viertel erfreulicherweise die Ausnahme.

IMG_4370Eher finden sich hier kleine, auf die Produkte der Herkunftsländer der Bewohner spezialisierte Supermärkte. Diese bieten eigentlich alles, was man zum Leben auf der ganzen Welt braucht, zu erschwinglichen Preisen an.

Und nebenan in der Straßenbar Mendizabal in der Carrer de la Junta de Comerç 2, in Frankfurt würden wir das eine Trinkhalle nennen, sitzen auf Plastikstühlen die Bewohner des Viertels neben jungen Männern aus aller Herren Länder mit ihren modisch, langen Bärten und den lokalen Hells Angels.

IMG_4547Links der Rambla, im Barri Gòtic und weiter im Viertel El Born geht es deutlich eine Spur schicker zu.

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Plaça Reial

In den engen Gassen der malerischen Altstadt sowie rund um die wunderschöne Plaça Reial finden sich ebenso zahlreiche Touristenrestaurants wie rund um die Kathedrale und die Basilika de Santa Maria del Mar in El Born.

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Basilika de Santa Maria del Mar

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Kathedale

Übrigens sind auch die beiden Gotteshäuser selbst eine Besichtigung wert. Auch an guten Bars und Bodegas herrscht in den beiden Vierteln und insbesondere in und um die Carre d’Avigó kein Mangel.

Kleiner Exkurs: Heimat in der Fremde

Und wenn, vor allem nach der ganzen Kultur, es in der Fremde einmal ganz schlimm wird für den Frankfurter, dann finden sich auch hier heimatliche Gaststätten, Cerveceria genannt, und unsere weltberühmten Würstchen. Für das Stöffche aus dem Bembel müssen wir dann aber wieder heim an den Main. Aber das hat noch ein wenig Zeit.

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Essen und Trinken

Womit ich bei Essen und Trinken wäre. Bevor ich hier aber anfange Eulen nach Athen, oder in diesem Fall nach Barcelona zu tragen, empfehle ich Dir die einschlägigen Seiten, allen voran auf Tripadvisor. Meine Tipps für Dich sind:

Die Markthalle La Boqueria: Da kommt, ganz ehrlich gesagt, selbst meine geliebte Kleinmarkthalle in Frankfurt kaum mit. Mit den Restaurants direkt rund herum und den kleinen Bars zum Essen darin ist sie ein echtes Schmuckstück und kulinarisches Highlight.

IMG_4203Die bekannteste Bar in La Boqueria ist sicher die Pinotxo Bar gleich rechts des Eingangs von der Rambla aus.

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Katalanische Wurst, dicke Bohnen und Rotwein in der Pinotxo Bar

IMG_4337Zwar kommen so viele Touristen dorthin, dass der Markt für diese zeitweise geperrt wird um das normale Geschäft, das Handeln mit den dort angebotenen Produkten, noch zu ermöglichen. Aber trotzdem solltest Du La Boqueria keinesfalls auslassen.

IMG_4207Adresse: Mercat de la Boqueria, Rambla 9. Hin kommst Du von der Rambla aus, Haltestelle Liceu der U-Bahn L3, Verkauf Montag bis Samstag 8:00 bis 20:30, die Bars innen schließen z.T. früher.

Das Felice im Stadteil Gràcia bietet gute Tapas und mehr in schönem Ambiente bei gutem Preis-Leistungsverhältnis.

20150925_21164420150925_212842Überhaupt gibt es in dem Stadtteil Gràcia eine ganze Menge sehr netter und ansprechender Bars und Restaurants. Tagsüber lohnt sich dort auch ein Besuch in der kleinen Markthalle.

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Markthalle Gràcia

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Vorübergehender Bewohner der Markthalle von Gràcia

Adresse des Felice: Carrer Francisco Giner 22, hin kommst Du am Besten mit der U-Bahn L3 oder der L5 bis Diagonal und läufst dann von der Passeig de Gràcia.

Das Viana bietet de facto Sterneküche zu normalen Preisen. In dem kleinen Restaurant solltet Du aber unbedingt reservieren. Zwei junge Spanier schmeißen den Laden zusammen mit ihre asiatischen Küchencrew. Hier gibt es Sachen wir geschmorte Rinderbacken mit Süßkartoffel- und Zimtpüree.
Adresse: Carre Vidre 7 im Barri Gòtic, zu erreichen z.B. mit er U-Bahn L4 Haltestelle Jaume I, geöffnet bis weit nach Mitternacht.

Die Tapas Bar Centric in der Ramelleres 27 im oberen Bereich von El Raval ist ein charmanter Treff für Bewohner und Besucher und gibt es wohl schon ewig.

IMG_4537Ihren Charme bezieht sie aus einer Mischung aus Nostaglie und überwiegend jüngerem Publikum der umliegenden Hostels. Nimm die Haltestelle Catalunya der U-Bahn L6 oder L7.

Eine ganze Menge guter Bars und Bodegas gibt es in und um die Carre d‘ Avignó im Barri Gòtic und im benachbarten El Born, z.B. La Burnesse um einfach einen Drink darin oder davor auf der Straße zu nehmen, das Sincopa als bodenständige Musikbar, das Venus als überwiegend vegetarische Tapasbar, alle in der Carre d’Avinyó, oder das brechend volle Bolloks in der Carrer Ample, 46.
Ganz nett fand ich auch die kleine Spritt Bar in der Carrer del Veguer zwischen der Kathedrale und dem Plaça  de l’Angel, wo man draußen einfach auf der Mauer sitzt.

Palau National und Font Màgic

Ich mag Umwege. Auf Umwegen und beim sich verlaufen lernt man Städte kennen. Auf den Montjuic zum Beispiel kommt man spektakulär auch mit der Seilbahn vom Hafen aus, aber das kann ja jeder.

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Historische Seilbahn vom Hafen hinauf zum Montjuic

Mein favorisierter Weg auf den Berg führt entlang der Treppen und Wasserspiele von der Plaça Espanya hinauf zum Palau National, der das Museum für Katalanische Kunst beherbergt.

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Palau National

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Wasserfall vor dem Palau National

Dahinter beginnt der Montjuic mit seinen Parks, den olympischen Sportstädten und dem markanten Funkturm.

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Jardins de Laribal auf dem Montjuic

Den Weg die Treppen hoch solltest Du einmal tagsüber machen und noch einmal abends, und zwar zwischen Donnerstag und Sonntag in den Monaten April bis Oktober und Freitags oder Samstags  in den verbleibenden Monaten.
Warum? Wegen der Font Màgic! Das ist der gigantische Springbrunnen vor dem Palau National, der dann bei Dunkelheit zu klassischer Musik und modernen Schnulzen in verschiedenen Farben angestrahlt wird. Ein sehenswertes Spektakel umsonst und draußen.

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Font Màgic

Anfahrt über die U-Bahnstation Espanya der Linien L1 und L3.

Palau Güell

Mitten in der Altstadt im Viertel El Raval hat sich der schon für damalige Verhältnisse schwerreiche Großindustrielle Eusebi Güell einen Palast von, na wem wohl, erbauen lassen. Natülich schon wieder von diesem Gaudi. Der hat ihm dann später ja auch noch den schon erwähnten Park Güell gebaut.

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Fensterfront in der Halle

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Goldene Deckendekoration im Palau Güell

Die schicke Hütte ist ein Frühwerk des Architekten und lässt seinen späteren Stil erahnen. 1984 wurde der Palau Güell von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit ernannt. Der 17 Meter hohe Salon und die Dachterasse mit den gauditypischen, verspielten Schornsteinen und dem tollen Blick über die Dächer der Altstadt haben bei mir den bleibendsten Eindruck hinterlassen.

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Schornstein à la Gaudi

Und natürlich die Toilette à la Gaudi, zeitgemäß ganz ohne Plastikbrille, dafür aber reich verziehrt und mit Marmorboden.

IMG_4659Eintritt Erwachsene € 12, zu finden ist der Palau Güell in der Carrer Nou de la Rambla 3-5, U-Bahn L3, Station Liceu.

Die Stadtstrände und Sitges

Und wenn Du genug hast von Kultur und durch die Stadt laufen, geh einfach an den Stadtstrand. Das Wasser an den künstlich angelegten, aber sehr schönen Stränden Barcelonas ist klar und zum Schwimmen geeignet.
Barceloneta ist der zentralste Stadtstrand in Barcelona und damit auch der beliebteste und belebteste, sodass es im Sommer ziemlich voll werden kann. Eigentlich sind es zwei Strände, Barceloneta und Sant Sebastià, die aber nahtlos ineinander übergehen.

IMG_4345Hin kommst Du mit der U-Bahn L4. Einfach bis zur Haltestelle Barceloneta fahren, dann aus der U-Bahn raus nach rechts, die Hauptstraße überqueren und circa 10 Minuten geradeaus laufen. Vom Zentrum aus ist Barceloneta auch in knapp 20 Minuten zu Fuß erreichbar.
Noch ein kleiner Tipp: Quasi nebenan liegt der malerische Hafen Port Vell de Barcelona.

Der Icària-Strand schließt sich am Port Olympic, abgetrennt von einigen Wellenbrechern, an Barceloneta an. Hier ist es deutlich ruhiger und daher ist dieser Abschnitt vor allem bei Familien beliebt. Auch hierhin kommst Du mit der U-Bahn L4, die Haltestelle heißt Ciutadella Vila Olimpica. Nach der Haltestell rechts in Richtung Zwillingstürme halten und etwa 10 Minuten laufen.

Der Mar Bella Strand ist ein inoffizieller FKK-Strand, allerdings gibt es hier auch Besucher in Badehose und Biniki. Und wieder kommst Du mit der U-Bahn L4 ans Ziel, diesmal heißt die Haltestell Pople Nou. Ab dort sind es etwa 20 Minuten Fußmarsch zum Mar Bella Strand. Der Weg ist nicht beschildert, also Stadtplan mitnehmen oder Navigation einschalten.

Die Strände von Sitges liegen außerhalb von Barcelona. Zu erreichen sind sie mit dem Zug von Bahnhof Sants aus nach Sigtes. Die Fahrt dauert circa 30 Minuten. Vom Bahnhof zum Strand sind es etwa 500 Meter.

Meine weiteren Tipps für Barcelona sind:
Wiederkommen und länger bleiben sowie der schöne Beitrag im wdr über Barcelona in 2 Tagen für wenig Geld.

Praktische Infos zu Anreise, Unterkunft und Nahverkehr in Barcelona findest Du -> hier.

(c) Joe 2015



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